Psychologische Barrieren

April 27, 2009

„Wir mussten die psychologische Barriere der Mannschaft zur Seite räumen“ – was genau die psychologische Barriere jetzt war, verschweigt uns der FC Bayern. War es etwa Klinsmann selbst mitsamt seinen Buddha Statuen am Trainingsrand, gegen den die Spieler eine psychologische Barriere aufgebaut haben? So wie die Meisten eine psychologische Barriere gegen die ständig gut gelaunten Zeugen Jehovas aufbauen wenn diese zum x-ten Mal an der Tür klingeln? Man weiß es nicht.

Lustig allerdings, dass Cottbus jetzt nicht nur eventuell die Meisterschaft beeinflusst hat, sondern wohl auch den Rauswurf von Jürgen Klinsmann. Weil sie gezeigt hätten, dass das Unmögliche möglich sei. Widerspricht das nicht dem Rauswurf von Klinsi? Ob sich das jemand hätte träumen lassen?

Bei dem ganzen Tralala nur eine Frage – Bayern ist genau 3 Punkte von Wolfsburg entfernt. Wo genau ist jetzt das Problem? Meisterschaft ist doch immer noch drin?! Ja, die spielen nicht so doll, aber das war die letzten Jahr doch auch oft so – nur, dass sie dann immer so unverschämtes Glück hatten, dass sie doch noch irgendwie Meister geworden sind. Warum an der Bayern-Logik zweifeln und nicht darauf hoffen, dass es dieses Jahr genauso läuft?

Fragen über Fragen. Auch – wer wird jetzt Nachfolger? Meine persönlichen Favoriten: Kahn, Löw und Trappatoni. Oder am besten Hoeneß gleich selbst.


Lust auf Sommer – Musik

April 26, 2009

Nach einem halbwegs sonnigem Wochenende in Wald und Stadt bin ich nun endlich auch vollends auf Sommer eingestellt. Auch wenns offiziell noch bis Juni dauert, werd ich einfach in den nächsten Wochen schon mal meine ganz persönlichen Trends für diesen Sommer zusammen tragen. Den Anfang macht natürlich…

Musik

Was darf in einem Sommer nicht fehlen? Ein Sommerhit, der spätestens ab Mitte August zum nervigen Ohrwurm mutiert und seine Kreise bis weit in den September hinein zieht. Meine Favoriten für 2009:

Ich habe jetzt mal Mark Medlock und die neueste Jamba-Kreation (wahrscheinlich ein singendes Erdmännchen) außen vor gelassen. Wenn die neuen Songs der Black Eyed Peas und der PussyCat Dolls nicht so gähnend langweilig wären, würd ich die auch noch aufführen… – also, man darf gespannt sein. Vielleicht wirds auch mal wieder ein Newcomer den man noch gar nicht auf dem Schirm hat!


Wie die Zeit vergeht

April 25, 2009


Buchtipp

April 25, 2009

Warum Unternehmen in den 50er Jahren „Jagdfreie Mittwoche“ einführen mussten und viele andere spannende Fakten über den großen Wirtschaftsaufschwung und seinen Stopp Jahre später finden sich in diesem Buch. Angefangen am Ende des 2. Weltkriegs bis in die 60er Jahre hinein widmet sich Nina Grunenberg den Größen der damaligen Wirtschaft, die man heute fast schon durchgängig  vergessen hat.

Besondere Brisanz erhält das Buch durch die Tatsache, dass sich durchaus Parallelen zum heutigen Umgang der Politik mit der Wirtschaft finden lassen… einfach geschrieben und unterhaltsam – definitiv eine Empfehlung!


iPhone – Erfahrungsbericht

April 23, 2009

Vorspiel

Frauen haben manchmal ganz merkwürdige Rechnungen. Meine war aber ganz logisch: 170 Euro Handyrechnung im Monat weil zu wenig Freiminuten (oder: zu viel telefoniert). Dagegen: Weekend-Flat bei T-Mobile, 240 Freiminuten, 150 Frei SMS bei 70 Euro im Monat macht: 100 Euro Ersparnis im Monat!

Natürlich wollte ich das iPhone unbedingt haben, seit ich es das erste Mal in der Hand hatte. Die Entdeckung meiner hohen Handyrechnung war also ein willkomener Vorwand – äh Vorfall. Gestern dann also war es so weit – T-Shop gesucht, iPhone bestellt, Vertrag verlängert, Nummer behalten, glücklich nach Hause gelaufen. Und dann?

Erste Annäherung

photo

Nun zuerst einmal habe ich mich gefragt, wo die Anleitung war. Neeein, nicht zum Bedienen. Sondern zum Starten. Es liegt zwar was dabei, das hilft aber nicht sooo viel weiter. Also hab ich erstmal versucht die teuer gekaufte Schutzfolie (9,95 Euro) auf den Touchscreen zu kleben. In einem Wort: Unmöglich. Alle drei Folien die ich zum Versuchen hatte… keine Chance. Überall Blasen. Unschön. Kein grades Aufkleben möglich. Und ich habe mir vieeel Zeit dafür genommen. Also weiter geguckt. Im Karton eine Skizze für die SIM-Karte (auf die mich der Verkäufer vorher schon hingewiesen hatte, sonst hätte ich das nie bemerkt) und nebenbei etwas Büroklammer ähnliches zum Rausholen. Das schon mal geschafft. Verbinden zum PC auch. Mit iTunes synchronisieren ebenfalls. Aber meine alten Kontakte rüberziehen?

Erst einmal – die waren auf meinem Telefon gespeichert. Douh. SIM Karte wieder ins alte Handy. Geht nicht. Ewig lange rumgefummelt, und schlussendlich – jaaahaa. Mein altes Sony Ericsson hatte die Funktion „alle Kontakte auf SIM speichern“. Yes we can! Im iPhone dann schön „Kontakte von SIM importieren“. Aber wie!!! Alle Namen waren zusammen geschrieben, und zwar NachnameVorname, und wenn der Nachname etwas länger war, dann auch schon mal: Nachna;Vorname. Halbe Namen einfach verschluckt! Und alle, restlos ALLE Nummern sind als „Other“ gespeichert. Wenn mehrere Nummern da waren, sind alle anderen bis auf eine einfach verschwunden. Die würde ich jetzt erstmal nur durch wiederholtes Rumfummeln am alten Handy und schließlich manuelles Übertragen wiederkriegen… da ich dafür natürlich zu faul bin, fehlen mir jetzt alle Festnetznummern meiner Kontakte. Hmpf. Grummel.

Das erste Mal…

Nachdem das Überstanden war, gings mitten rein in den Alltagstest. Wecker gesucht – und gefunden. Personalisierte Klingeltöne – halt, wo sind meine schönen Songs? Hit the Road Jack etc? Nein, die muss ich jetzt erst über den iTunes Store kaufen – als Klingeltöne. Denn bereits gekaufte Songs kann man trotzdem nicht als Klingelton benutzen… Hm. Sucks. Dann weiter. Apps finden – geht. Apps laden – geht erstmal nur über den iTunes Store am Rechner. Aber wo ist dann der Witz? Apps laden über iPhone ging gestern nicht – aber werd ich dann mal demnächst noch mal ausprobieren. Emails empfangen – geht. Emails senden – halt, da hat mein iPhone nicht das Ausgangspasswort mit Outlook synchronisiert… ahhh… manuell nachgetragen… geht auch. Stumm schalten – nach etwas suchen habe ich die Taste, jaaa, TASTE auch gefunden. Eine kleine Mini-Erklärung der Bedienelemente und was welches Symbol auf dem iPhone bedeutet wäre generell phantastisch gewesen.

Schlusssymphonie

Ansonsten – Tippen ist etwas gewöhnungsbedürftig, und die automatische Einstellung der englischen Tastatur und Wörter ist am Anfang auch irritierend. Der Akku hält wirklich nicht so doll lange. Aber sonst machts einfach nur Spaß! Und das ist wohl auch der Faktor schlechthin – ich werd jetzt nicht alle Lobpreisungen wiederholen, die kann ein jeder auf jeder anderen Seite nachlesen. Es macht Spaß. Es ist schick. Es ist eben das iPhone.