Psychologische Barrieren

April 27, 2009

„Wir mussten die psychologische Barriere der Mannschaft zur Seite räumen“ – was genau die psychologische Barriere jetzt war, verschweigt uns der FC Bayern. War es etwa Klinsmann selbst mitsamt seinen Buddha Statuen am Trainingsrand, gegen den die Spieler eine psychologische Barriere aufgebaut haben? So wie die Meisten eine psychologische Barriere gegen die ständig gut gelaunten Zeugen Jehovas aufbauen wenn diese zum x-ten Mal an der Tür klingeln? Man weiß es nicht.

Lustig allerdings, dass Cottbus jetzt nicht nur eventuell die Meisterschaft beeinflusst hat, sondern wohl auch den Rauswurf von Jürgen Klinsmann. Weil sie gezeigt hätten, dass das Unmögliche möglich sei. Widerspricht das nicht dem Rauswurf von Klinsi? Ob sich das jemand hätte träumen lassen?

Bei dem ganzen Tralala nur eine Frage – Bayern ist genau 3 Punkte von Wolfsburg entfernt. Wo genau ist jetzt das Problem? Meisterschaft ist doch immer noch drin?! Ja, die spielen nicht so doll, aber das war die letzten Jahr doch auch oft so – nur, dass sie dann immer so unverschämtes Glück hatten, dass sie doch noch irgendwie Meister geworden sind. Warum an der Bayern-Logik zweifeln und nicht darauf hoffen, dass es dieses Jahr genauso läuft?

Fragen über Fragen. Auch – wer wird jetzt Nachfolger? Meine persönlichen Favoriten: Kahn, Löw und Trappatoni. Oder am besten Hoeneß gleich selbst.